Magazin 1/1994

Editorial

Scientific Ancient Skies
von Dr. Johannes Fiebag

Artikel

Prä-astronautische Aspekte der Qumranrollen
von Hans-Ulrich Groth

Die jetzt erfolgte Publikation weiterer Qumran-Texte macht es möglich, auch in diesen Quellen nach Hinweisen auf Eingriffe extraterrestrischer Intelligenzen zu suchen, insbesondere im Kontext zu den bereits vorliegenden, den kanonisierten und apokryphen Schriften israelitisch-jüdischen Ursprungs. In der Tat lassen sich solche Hinweise in den Qumran-Texten ausmachen, so dass eine weitere intensive Analyse dieser Schriften angeraten erscheint.

Atlantis:"Biosphäre II" der Götter?
von Andreas Lüders

Geologisch wie archäologisch lassen sich keinerlei Hinweise auf das mythologische Atlantis finden. Andererseits weisen die Überlieferungen der Völker rings um den Ozean auf ein solches "Reich der Götter" hin. Hier wird versucht, Atlantis nicht wie bislang als eine natürliche Insel im Meer, sondern als künstliches Biosphären-Reservat einer extraterrestrischen Intelligenz zu interpretieren.

Der Heringer-Teufel vom "Müllertal"
von Willi Schillings

Im Luxemburger "Müllertal" finden sich an den dortigen Felswänden vermutlich spät-paläolithische Zeichnungen, die Ähnlichkeiten zu modernen Fluggeräten aufzeigen. Auch die lokale Mythologie spricht von seltsamen feuerspeienden Wesen.


Magazin 2/1994

Editorial

GRB's - Gamma Ray Bursts
von Dr. Johannes Fiebag

Artikel

Ezechiel-Raumschiff bei den Dogon?
von Ulrich Schaper

Wenn ausserirdische Intelligenzen in grauer Vorzeit auf der Erde landeten, sollte man annehmen, sie seien überall mit gleichen oder zumindest sehr ähnlichen Fahrzeugen in Erscheinung getreten. Die Beschreibung dieser Fahrzeuge wird allerdings immer vor dem religiösen, zeitlichen und sozio-kulturellen Hintergrund der Beobachter und der (späteren) Autoren, Übersetzer und Redakteure ganz spezifische Abwandlungen erfahren haben. Trotzdem scheint eine solche Parallelisierung möglich: Zwischen dem Raumschiff, das der biblische Prophet Ezechiel beschrieb, dem "Nommo"-Fahrzeug der Dogon und dem "Ben-Ben" der Ägypter.

Hochtechnologie im Tempel von Chavin de Huantar
von Ingolf Knopp

Das Erkennen in Wirklichkeit technischer statt mythologischer Symbolik in alten Zeichnungen oder Reliefs gehört seit jeher zum wichtigsten Bestandteil der Paläo-SETI-Forschung. Im Tempel von Chavin de Huantar (Peru) scheint auf der sogenannten "Raimondi-Stele" ein Raumschiff und auf der Bildsäule "El Lanzon" eine Belüftungsanlage dargestellt worden zu sein.

Adam's Peak - der geheimnisvolle Berg Sri Lankas
von Walter Förster

Auf Sri Lanka, dem ehemaligen Ceylon, erhebt sich ein gewaltiger Bergkegel, der von gläubigen aller vier Weltreligionen verehrt wird. Anlass dieser Verehrung ist ein riesiger Fussabdruck im Fels, der sich an der Spitze des Berges befindet. Nach den verschiedensten Überlieferungen ist die gesamte Insel und insbesondere diese Erhebung "dem Paradies am nächsten". - Könnte es sich um den Ort handeln, an dem der Mensch erschaffen wurde?

Prä-Astronautik im Science-Fiction-Film
von Wolfgang Siebenhaar

Dass prä-astronautische Gedankengut in verschiedenen Science-Fiction-Romanen schon lange vor "Erinnerungen an die Zukunft" durch weitsichtige Autoren vertreten war, wissen wir aus verschiedenen Veröffentlichungen. Weniger bekannt ist aber die tatsache, dass unsere Ideen bereits seit den sechziger Jahren auch in einer Reihe von Filmen dem Kinopublikum dargeboten werden.


Magazin 3/1994

Editorial

Funde in der Sowjetunion
von Dr. Johannes Fiebag

Artikel

Das chinesische I Ging: Kodierte molekularbiologische Information?
von Ulrich Dopatka

Das altchinesische I Ging gilt seit langem als Orakel und Basis zu mystisch-prophetischer Weisheitslehre. Seine Herkunft ist genauso rätselhaft wie die Technik, mit der es durch die Jahrhunderte hinweg angewendet wurde. Neuere Überlegungen zeigen, dass offensichtlich Verbindungen zur Molekulargenetik bestehen und dass das I Ging möglicherweise ein bislang fehlinterpretiertes, von ausserirdischen Intelligenzen an die Menschheit weitergegebenes System zum Verständnis des genetischen Codes ist.

Der Heilige und die "Anderen"
von Frank Tanner

Der im 15. Jahrhundert lebende, von der katholischen Kirche heiliggesprochene Schweizer Nationalpatron Nikolaus von Flüe scheint Begegnungen mit einer fremden Intelligenz gehabt zu haben. Wie die Propheten des alten Testaments glaubte auch er, es mit Gott zu tun zu haben. Tatsächlich aber lassen sich interessante Parallelen zum modernen UFO-Phänomen ziehen.

Historische Kornkreise in Kanada
von Dr. Johannes Fiebag

Zahlreiche Aspekte des sogenannten "Kornkreisphänomens" sind noch immer ungeklärt. Hinweise in der nordamerikanischen Indianermythologie bestätigen die Existenz solcher Strukturen auch in früheren Zeiten und zeigen darüber hinaus Verbindungen zur Paläo-SETI-Hypothese auf.

Ägyptische Chronologie weiterhin in Bewegung
von Michael Haase

Die Chronologie des Alten Reiches war schon vor geraumer Zeit in Bewegung geraten, und zwar mit ansteigender Tendenz. Die neuen diskutierten Datierungen wurden u.a. auch durch die Ergebnisse der Grabungen auf dem Pyramidenfeld von Dahschur motiviert und führten zu verlängerten Regierungszeiten insbesondere der Könige Snofru und Cheops.


Magazin 4/1994

Editorial

Die grosse Verschaukelung
von Erich von Däniken

Artikel

Auf Göttersuche in China, Neue Aspekte zu alten Rätseln
von Hartwig Hausdorf

Im März 1994 waren die beiden Paläo-SETI-Autoren Hartwig Hausdorf und Peter Krassa zusammen mit AAS-Mitglied und Asien-Kennerin Julia Zimmermann auf Forschungsreise in der Volksrepublik China. Dabei war es erstmals möglich, Orte aufzusuchen, die bislang für ausländische Reisende gesperrt waren, und neue Erkenntnisse - auch bezüglich der Frage nach Pyramiden in China - zu gewinnen.

"Gesichertes Wissen" und Realitätstunnel
von Wolfgang Siebenhaar

Die ablehnende Haltung vieler "Experten" zur Paläo-SETI-Hypothese geht oftmals auf unzureichende Kenntnisse des jeweiligen Sachverhalts und mangelnder Beschäftigung mit dem konkreten Fall zurück. Ein weiterer wichtiger Grund ist das Festhalten an gewohnten Denkschemata und einer schon von vornherein gesetzten Erwartungshaltung in der Interpretation archöologischer Funde. Dabei spielt das Denken in eigenen eingeengten Realitätstunneln eine entscheidende Rolle, wodurch eine subjektive Vorauswahl von Interpretationsmöglichkeiten getroffen wird, die die Paläo-SETI-Hypothese grundsätzlich ausschliessen.

Der "Wechselbalg"-Mythos in Europa: Verbindungen zum modernen "Entführungs"-Phänomen
von Marco Strohmeier

In vielen Ländern Europas, insbesondere auch in Deutschland, finden sich zahlreiche Überlieferungen aus dem MIttelalter, die eine "Wechselbalg-Geschichte" zum Thema haben. Damit ist der räuberische Austausch von menschlichen Babys durch zwergenhafte, meist grauhäutige Wesen mit überproportionalem Kopf gemeint. Diese Mythen enthalten in ihrem Kern die gleichen Elemente wie moderne Berichte vom Diebstahl menschlicher Embryonen durch ausserirdische Wesen, die inzwischen einen signifikanten Anteil an der sogenannten "Entführungs-Literatur" bilden.

Neue Gruft in Palenque entdeckt
von Peter Fiebag

Im Mai 1994 stiessen Archäologen in Palenque (Mexiko) auf einen steinernen Sarkophag, in dem Anfang Juni eine mindestens 1200 Jahre alte Mumie entdeckt wurde. Wie in dem berühmten Grab im "Tempel der Inschriften" hatten die Maya den hohen Würdenträger mit einer kostbaren Jade- und Perlmuttermaske bestattet, ihm zum Zeichen seines Status Kopf- und Brustschmuck, Jade-Armbänder und einen Gürtel mit vier "Plaketten" angelegt.


Magazin 5/1994

Editorial

Historische Ignoranz
von Dr. Johannes Fiebag

Artikel

Der vergessene Mondtempel von Tiahuanaco
von Claudia Fiebag und Peter Fiebag

Im vergangenen Jahr fanden neue archäologische Ausgrabungen in Tiahuanaco statt. Teile des Raumes zwischen der Kalassasaya und Akapana-Pyramide sowie Puma Punku sind in das Projekt miteinbezogen worden. Ein Team der AAS hat die freigelegten Orte besucht.

Zeugnisse einer hochentwickelten Technik im alten Mexiko
von Mathias Kappel

Die wichtigste Aufgabe der mit Paläo-SETI bezeichneten Forschungsrichtung besteht darin, Spuren aufzudecken, die als Indiz für einen in der Vergangenheit stattgefundenen Kontakt zwischen den Menschen und den Abgesandten einer ausserirdischen Zivilisation gelten können. Hier werden einige solcher möglichen Zeugnisse für ein derartiges Geschehen aus Mittelamerika vorgestellt: Die damaligen Menschen machten offensichtlich Beobachtungen für sie unverständlicher technischer Abläufe, die mit nur geringen mythologischen Überlagerungen als bildliche Darstellungen überliefert worden sind.

Im Reich der Pyramiden, Aktuelles aus Giza, Abusir, Sakkara, Dahschur und Medum
von Michael Haase

Einen idealen Ausgangspunkt für eine Pyramidenexkursion stellt Kairo dar. Im Süden der ägyptischen Metropole, in Giza, lässt es sich angenehm wohnen, und alle Wege den Nil stromaufwärts ins Landesinnere führen an den berühmten Pyramiden von Giza vorbei. Das Pyramidenplateau von Giza ist auch in schweren touristischen Zeiten ein Hauptbesuchsort für jeden Ägyptenreisenden. Ständig zog diese Ebene die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich und rief faszinierende Bewunderung und tiefes Erstaunen hervor. Hier - in Giza - liegt der "Nabel der Pyramidenwelt", und hier steht auch die berühmteste aller Pyramiden, die des Cheops.

Die Paläo-SETI-Hypothese im heutigen Schulunterricht
von Nicolas Benzin

Schüler in aller Welt werden nach wie vor nach den heute gültigen Erkenntnissen oder besser: vermeintlichen Erkenntnissen archäologischer und historischer Forschungen unterrichtet. Die Paläo-SETI-Hypothese spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem wird sie z.T. im Unterricht angesprochen oder kann - auf Initiative einzelner Schüler hin - Anlass zu interessanten Diskussionen bieten.


Magazin 6/1994

Editorial

Für immer und ewig?
von Dr. Johannes Fiebag

Artikel

Der Stoff, der von den Göttern kam
von Rudolf Eckhardt

In alten Azteken- und Maya-Überlieferungen wird von (ungefärbter) bunter Baumwolle gesprochen. Baumwolle kommt in der Natur aber nur als weisslich-hellbraun gefärbte Pflanzenflocke vor. Allerdings lässt sich farbige Baumwolle inzwischen auch durch Genmanipulationen produzieren. Untersuchungen alter Stoffreste aus Mesoamerika könnten eventuell Aufschluss darüber geben, ob damals auch genmanipulierte Baumwollpflanzen genutzt wurden. Dies käme enem Beweis für die gesamte Archäo-SETI-Hypothese gleich.

Ma Wang Dui und die Satelliten der
von Hartwig Hausdorf

In einer aus dem neunten nach-christlichen Jahrhundert stammenden Begräbnisstätte in China entdeckte man 1972 nicht nur eine erstaunlich gut konservierte Mumie, sondern auch umfangreiche Dokumente zum verblüffenden Kenntnisstand in der Medizin und der Astronomie. Geradezu sensationell ist eine dem Autoren und Peter Krassa als erste westliche Besucher überhaupt zugänglich gemachte Karte, die an moderne Satellitenfotos erinnern.

Charles Hoy Fort - Der Chronist des Unerklärlichen
von Walter Jörg Langbein und Hans-Werner Sachmann

Vor 120 Jahren erblickte ein Mann das Licht der Welt, den man zu den frühesten Pionieren der Prä-Astronautik zählen kann: Charles Hoy Fort. Er veröffentlichte sein erstes Buch vor genau 75 Jahren. Da seine Werke bislang nicht in deutscher Sprache vorliegen, sollen diese "Fort-Jubiläen" Anlass geben, ihn und seine ungewöhnlichen Gedanken vorzustellen. Er war damit seiner Zeit weit voraus und wäre - würde er jetzt leben - sicherlich ein aktives Mitglied der AAS.

Eine UFO-Darstellung aus dem Mittelalter?
von Luc Bürgin

1984 entdeckten Fachleute des Rätischen Museums von Chur (Schweiz) in der nahe Untervaz (Kanton Graubünden) gelegenen mittelalterlichen "Neuburg" seltsame Ritzzeichnungen. Fotos der Abgüsse davon wurden erstmals 1993 vom Chefrestaurator des Museums, Josef Lengler, publiziert. Die Zeichnungen - Flächen, Striche, Pferde und Menschen in einer eher naiven Darstellungswiese - werden von den Graubündner Burgenkenner Clavadetscher und Meyer vorsichtig um das Jahr 1300 datiert. In jedem Fall seien sie älter als 300 Jahre.